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Sehr lustig. Kleinkinder schätzen oft die Größe ihrer Spielsachen falsch ein. Sie versuchen dann zum Beispiel, in ihre Spielzeugautos zu klettern oder auf Puppenstühlen zu sitzen. Das machen sie aber nicht aus Dummheit, ein Teil des Gehirns ist für das Erkennen von Größen verantwortlich. Es entwickelt sich langsamer.
Setz Dich mal auf einen Puppenstuhl
Eigentlich ist es ganz einfach! Eine Hirnregion erkennt ein Objekt und entscheidet dann, was damit gemacht werden kann, während eine andere für die Größenerkennung zuständig ist. Bei kleinen Kindern ist der Informationsaustausch zwischen diesen beiden Regionen noch nicht ausgeprägt entwickelt. Also ist die fehlerhafte Einschätzung der Größe von Gegenständen bei Kindern im Alter von 18 bis 30 Monaten ganz normal.
Das Experiment
Die Wissenschaftler um Judy DeLoache, die durch die Beobachtung ihrer eigenen Kinder angeregt wurden, dieses Verhalten in Experimenten zu untersuchen. Die Forscher zeigten den Kindern in einem Spielzimmer große Objekte und wie man mit ihnen spielt. Nachdem die Kinder dies gelernt hatten, unternahmen die Betreuer einen kleinen Spaziergang mit ihnen. Währenddessen tauschten die Wissenschaftler die Gegenstände durch andere Objekte aus, die sich nur in der Größe von den ursprünglichen Spielsachen unterschieden.
Lustiges Schauspiel
Nach der Rückkehr der Kinder nahmen die Forscher deren Reaktionen auf Video auf. Etwa die Hälfte der Kinder versuchte, mit den kleinen Gegenständen auf dieselbe Weise zu spielen wie mit den großen, da sie die zuvor gemachten Erfahrungen auf die kleinen Spielsachen übertrugen. Oft versuchten die Kinder mehrfach, zu kleine Rutschen herunter zu rutschen, sich auf Ministühle zu setzen oder in Spielzeugautos einzusteigen.
Mancher wird eben nie erwachsen - das erklärt vielleicht auch den Erfolg des Smart. 
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